Musicwatch: HVOB

lola
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music
Electro-Pop mit "Aha"-Effekt.
Fotos: HVOB

Es gibt musikalische Entdeckungen, mit denen hätte man nicht gerechnet. Und doch überzeugen sie einen so schnell und unerwartet, wie man auf sie gestoßen ist. So genügten bei HVOB auch nur wenige kritische Sekunden und schon war für mich klar, dass auch alle weiteren Sekunden und Songs der Band durchweg großartig sein mussten. So war es dann natürlich auch und seither läuft die Musik der beiden Landsleute oder gar unmittelbaren Nachbarn von Lilly in Dauerschleife. 

 

Dass ich erst vor kurzem auf die beiden Wiener Anna Müller und Wallner gestoßen bin, ist dabei wirklich verwunderlich. Immerhin haben sie sich bereits vor einem Jahr zu HVOB (Her Voice Over Boys) zusammengetan und erste Snippets auf Soundcloud veröffentlicht. Seitdem ist eine Menge passiert: die beiden machten relativ schnell auf sich aufmerksam, bespielten Clubs und Festivals in ganz Europa und wurden im Frühjahr 2012 dann von Oliver Koletzkis Label "Stil vor Talent" unter Vetrag genommen. Ihr Debüt-Album ist seit März draußen und überzeugt deepen Beats, treibenden Melodien und der wundervollen Stimme von Anna. Da man immer viel erzählen kann, wäre jedes weitere Wort Verschwendung - Anhören lautet die Devise! 

 

 

 

 

    AUTHOR:
    LOLA

    Modemädchen durch und durch.

    Minimal Chic und New Sports ist ihr Metier, über Normcore und andere Phänomene der Mode kann sie nickend Romane erzählen und trotz Totalausfall beim Anblick der neuesten Laufstegbilder und Lookbooks ist die Dame nicht auf das Köpfchen gefallen. Lola liebt Kopenhagen und Kafka, hat eine Schwäche für Männermode und Musikhits, ist aber auch für Kunst und Kitsch zu haben.